Aktuelles in St. Sebastian
Der Chor von St. Sebastian sucht neue Mitglieder
Der Chor von St. Sebastian ist auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Insbesondere besteht ein Bedarf an männlichen Mitgliedern zur Wahrung stimmlichen Ausgewogenheit. Frauen sind als Neumitglieder aber selbstverständlich auch herzlichst willkommen!
Wer also Freude am Singen und der Chorgemeinschaft hat, wird gebeten, sich mit Frau Helga Lang über das Pfarrbüro, Tel. 88943-0, in Verbindung zu setzen. Gerne können Sie auch eine Nachricht über StSebastianPGR@aol.com an den Pfarrgemeinderat senden. Wir freuen uns auf Sie!
Messe der Kfd Hörn
Einladung zur Kfd-Messe am 29.04.2012 um 19 Uhr in St. Sebastian.
Neuer Platz für „große“ Statue St. Sebastian ?
Vermutlich wurde am 20. Januar 1956 eine lebensgroße Statue unseres Pfarrpatrons des Hl. St. Sebastian durch Pfarrer Fischenich gesegnet. Sie ist vom Aachener Künstler Josef Zeller Mitte der 50er Jahre geschaffen worden. Die Statue hat eine Höhe von 2,30 mtr. und ist aus Eichenholz geschnitzt. Josef Zeller war damals der Leiter der Aachener Werkkunstschule. Ende der 50er Jahre wurde die Statue oberhalb des Haupteinganges angebracht. Dort ist sie allerdings weitgehend den Blicken der Gemeinde entzogen. Aus diesem Grunde gibt es gegenwärtig Überlegungen für die Statue einen sichtbareren Platz zu finden. Eine Kommission aus Mitgliedern des Kirchenvor-standes, des Pfarrgemeinderates und eines Experten des Generalvikariates beginnen am Montag, den 2. April mit Gesprächen.
Wie eine Entscheidung ausfällt, ist gegenwärtig noch völlig offen.
Mithilfe bei der Dekoration der Kirche gesucht
Die "Blumenfrauen" der Pfarrgemeinde benötigen Verstärkung. Wer Interesse daran hat, bei der dekorativen und floristischen Gestaltung der Kirche mitzuhelfen, wendet sich bitte an das Pfarrbüro oder an den Pfarrgemeinderat (Frau Hürter).
Bistum Aachen beim Katholikentag
In der Kirchenmeile ist Aachen wieder mit dem Dom präsent und informiert über Erfolgsprojekte von „Laien in Leitung“
Sind Sie auch mit dabei beim Katholikentag in Mannheim (vom 16. bis 20. Mai 2012)? Mitten drin im Getümmel des Großereignisses ist auch der gemeinsame Stand von Bistum Aachen und Diözesanrat der Katholiken an der so genannten „Kirchenmeile“ (Stand MM 335863).
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unserem Bistum sind herzlich eingeladen, dort vorbeizuschauen, bei einer Tasse Kaffee, Öcher Printen und Gesprächen aufzutanken, in der Kulisse des Aachener Doms Ruhe zu finden und zu meditieren.
Außerdem zeigen Diözesanrat und Bistum erfolgreiche Beispiele, wie ehrenamtliche Laien Verantwortung für Seelsorge übernehmen: in der Leitung von Gemeinden nach c.517 § 2, von Wortgottesfeiern und Begräbnisdiensten.
Für alle drei Zweige von „Laien in Leitung“ stehen persönliche Gesprächspartnerinnen und -partner am Stand bereit, ehrenamtlich Aktive wie auch Verantwortliche des Bistums. Nähere Informationen unter www.laieninleitung.de.
Herzliche Einladung an die Senioren der Pfarrgemeinde St. Sebastian
Zum Seniorennachmittag in Haus Hörn laden wir herzlich ein am
Mittwoch, 14 März 2012, Mittwoch, 11. April 2012, Mittwoch, 9. Mai 2012 jeweils um 15.00 Uhr.
Am Mittwoch, 13. Juni 2012 laden wir um 15.00 Uhr zum Sommerfest ins Pfarrheim St. Sebastian ein.
Unser Seniorenausflug findet am Mittwoch, 30. Mai 2012 statt. Abfahrt ist um 14 Uhr an der Kirche St. Sebastian. Wir machen eine Bustour über die Megellandroute. Zu Kaffee und Kuchen fahren wir nach Valkenburg. Nach einem Stadtbummel sind wir zum Abendessen ins Restaurant Wilhelminatoren auf dem Dreiländerpunkt in Vaals eingeladen. Hier gibt es auch die Möglichkeit zur Turmbesteigung, bzw. die Fahrt mit dem Aufzug , auf dem neuen Aussichtsturm von Vaals.
Rückkehr gegen 20.30 Uhr. Nähere Informationen auf den Plakaten.
Trudi Wirtz und Waltraud Loh
Pfarrer Dr. Stefan Dückers stellt sich vor
SOLWODI in Aachen
Solidarity with women in Distress/ Solidarität mit Frauen in Not
Seit Januar 2011 hat SOLWODI eine Beratungsstelle in Aachen, die fünfzehnte in Deutschland und die dritte in Nordrhein-Westfalen. Es handelt sich um das Projekt „Stella" in Aachen, das von "Aktion Mensch“ finanziert wird. Das Bistum Aachen hat dazu unterstützend Räume in der Jakobstraße bereit gestellt. Leiterin ist Roshan Heiler, die von zwei weiteren Kolleginnen unterstützt wird. Zum Beratungsangebot gehört die psychosoziale Betreuung von Migrantinnen, die Opfer von Menschenhandel, Zwangsprostitution oder Zwangsheirat geworden sind. Die Aachener Mitarbeiterinnen bieten Ausstiegshilfe für Prostituierte an, leisten aufsuchende soziale Arbeit in der Antoniusstraße und organisieren die berufliche und schulische Qualifizierung der Klientinnen.
Ein Blick in die Geschichte: Schwester Dr. Lea Ackermann, war in den 80-ziger Jahren als Lehrerin in Mombasa/ Kenia tätig. Dort erlebte sie die Not der Frauen, die aus wirtschaftlichen Gründen der Prostitution nachgingen und institutionalisierte dort 1985 erstmals SOLWODI. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland fielen ihr hier die vielschichtigen Probleme ausländischer Frauen auf. So gründete sie 1987 den gemeinnützigen Verein SOLWODI e.V. Deutschland. SOLWODI Deutschland e.V. arbeitet unabhängig und überkonfessionell für die Rechte von Migrantinnen, die in Deutschland in Not geraten sind, seien es Opfer von Menschenhandel, Ausbeutung, Gewalt oder Zwangsheirat.
Auch international engagiert sich SOLWODI zusammen mit anderen Beratungs- und Hilfsorganisationen gegen die Ausbeutung und Misshandlung von Frauen. www.solwodi.de
Roshan Heiler und Christel Tomaszek von SOLWODI Aachen wollen von ihrer Arbeit mitten in unserer Stadt berichten, uns informieren und mit uns ins Gespräch kommen.
Daher laden wir KFD- Frauen von der Hörn Sie/ Euch ganz herzlich zu diesem Gesprächsabend ein, um gemeinsam aufmerksam zu bleiben für die Ausbeutung, Not und Unterdrückung von Frauen mitten unter uns.
Termin: Donnerstag, 1. März 2012 um 19.00h Pfarrheim St. Sebastian, Ahornstr. 51a,
Zu erreichen ist das Aachener SOLWODI-Team per Telefon unter 0241-4131747-11, per Fax unter 0241-4131747-13, per E-Mail unter aachen@solwodi.de, montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr.
Birgitta Clingen
Managré Nooma – Das Gute geht nie verloren
Die Schleswig-Holsteinerin Katrin Rohde und ihre Projekte in ihrer neuen Heimat Burkina Faso.
Die Menschen in ihrem neuen Heimatland nennen sie „Mama Tenga“, Mutter Vaterland.
Früher besaß sie im Kreis Plön zwei Buchhandlungen, jetzt hilft sie Kindern und Frauen in Burkina Faso, einem der ärmsten Länder der Welt. 1988 kam sie das erste Mal nach Burkina Faso und er-krankte schwer an Malaria. Eine Familie in einem kleinen Dorf pflegte sie gesund und aus Dankbarkeit sammelte Katrin Spenden in Deutschland für den Bau einer Dorfschule. 1995 verkaufte sie ihre Buch-handlungen und wanderte nach Ouagadougou aus, der Hauptstadt von Burkina Faso.
Dort betreute sie anfangs Straßenkinder und gründete 1996 die gemeinnützige Organisation A.M.P.O. (Association Managré Nooma pour la Protection des Orphelins) sowie in Deutschland (Plön) den Verein Sahel e.V. zur Finanzierung von A.M.P.O. Zeitgleich baute sie in Ouagadougou ihr erstes Waisenhaus.. Heute nach mehr als 24 Jahren umfassen die Projekte von A.M.P.O. zwei Waisen-häuser für Jungen und Mädchen mit ca. 300 Waisen- und Straßenkindern. Zwei Frauenhäuser, eine Behindertenwerkstatt, eine Beratungszentrum für junge Frauen P.P.Filles, eine Krankenstation mit Zahnarzt- und Gynäkologenstuhl, eine Optikwerkstatt und seit 2005 die ökologische Landwirtschafts-schule und –farm Tondtenga mit ca. 100 Internatsplätzen.
Zusätzlich wird für ca. 1200 Kinder im Land Schulgeld bezahlt. Schulgeld ist für die meisten Familien unbezahlbar bei. ca. 3 – 5 Euro pro Kind und Monat. Das durchschnittliche Jahreseinkommen in Burkina Faso liegt nach BMZ-Statistik für 2010 bei 550 US-Dollar (ca. 420 Euro). Das neueste Projekt und Katrins ganzer Stolz ist das Mehrgenerationenhaus Emma Yiri, in dem ca. 20 alte Frauen ohne Familie und ca. 20 junge, meist AIDS-kranke Frauen mit ihren Kindern leben und Landwirtschaft betreiben. Sozusagen nebenbei engagiert A.M.P.O. sich auch noch für die Verkehrserziehung in Burkina Faso, indem Katrin Kurzfilme dreht, die regelmäßig im burkinischen TV gezeigt werden. Weiterhin betreibt sie mit ihren Waisenkindern und Helfern ein Cinémobil, das von Dorf zu Dorf fährt und dort werden Vorführungen zur Verkehrserziehung, AIDS-Aufklärung und zur Hygiene gemacht.
Für ihr Engagement wurde Katrin Rohde schon 2001 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet und 2005 im Rahmen der UNESCO-Initative „1000 Frauen für den Frieden“ für den Friedensnobelpreis nominiert.
Weitere Informationen zu ihren Aktivitäten findet man auch unter www.sahel.de und www.katrin-rohde-stiftung.de .
Außerdem wird Katrin Rohde in Aachen einen Vortrag über ihre Projekte halten, Termin:
8. Mai 2012 um 19:30 Uhr in der CITY-Kirche in Aachen (Eingang Großkölnstraße)
Der Bildervortrag ist frei, Spenden werden gerne entgegengenommen.
Managré Nooma bedeutet „Das Gute geht nie verloren“ und entstammt der Moré-Sprache in Westafrika.
Weitere Informationen:
Einladung zum Vortrag in Aachen
